Von Wasserhaut und Seelentiefe

Rainer Bauer, Malerei und Jutta Klose, Skulpturen

 

07.06.2026 bis 05.07.2026 

Vernissage am Sonntag, 07.06.2026 um 11.00h

 

Jutta Klose, Künstlerin aus Nordhorn in Niedersachsen , seit 1981 vielbeachtete Ausstellungen im In- und Ausland, leitete 10 Jahre mit ihrem Mann Jo die Skulpturen-Akademie im Kloster Frenswegen. Ihre Werke bezeugen eine Transformation von natürlich vorgefundenen Materialien, seien es Holz oder Stein, in Kunstwerke, näher hin in ästhetische Objekte. Durch ihren Gestaltungswillen und unter ihren Händen entsteht aus einem von dem Produkt vorgegebenem Objekt ein persönliches Kunstwerk - aus vor findbarer Schöpfung ereignet sich im schöpferischen Geschehen neue Schöpfung. 

Besagter Transformation liegt eine Dialogstruktur zugrunde: Im kreativen Akt der Künstlerin korrespondiert Naturschönes und Kunstschönes in der Weise, dass beide sich als ein Neues ästhetisch in der Kunst wiederfinden. Einführung in ihr Werk: Dr. Guido Dahl

Rainer Bauer   ist am 09.12.1962  in Unna/Westf.  Geboren, lebt in Stolberg /Rhl.  studierte  als Meisterschüler  1982 – 1988  an der  Kunstakademie Münster  bei   Prof. Hermann Josef  Kuhna. Ausstellungen hatte er u.a. in zahlreichen regionalen und überregionalen Kunstvereinen, Galerien und Institutionen  wie etwa  in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, wo er als Stipendiat 1999 arbeitete. Preise und Stipendien erhielt er außerdem 1986 und 1995  von dem Förder-stipendium der Sparkasse Unna. Rainer Bauer  lebt und arbeitet in Stolberg und Aachen. „Meine Malerei greift  Strukturen  in und um das Thema  Natur auf.  Sie  folgt  in  oft großen Bildformaten, die ich seit  Mitte der 1980er Jahre bevorzuge, den  Eindrücken  von Naturprozessen und den darin eingehenden Farbstrukturen . In Unna, an der Grenze zum Ruhrgebiet 1962 geboren, prägten mich  früh  Diskrepanzen von Natur und deren kultureller Bearbeitungen, die zwangsläufig in die Malerei eingehen. Durch mein Studium an der Kunst-  Akademie  Münster bei Prof. Kuhna 1982 bis 1988 begriff und begreife ich das Bild  aber eher als ein   über seine  Rhythmen und Strukturen dynamisches  (Mal-) Wechselspiel von Innen- und Außenschau“. (Zitat Rainer Bauer)

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