15.03.2026 bis 12.04.2026
Vernissage am Sonntag, 15.03.2026 um 11.00h
Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt aus dem umfangreichen Werk von Bernd Pöppelmann. Es werden Gemälde aus verschiedenen Jahrzehnten zu den Themenbereichen "Tiere, Orte, Menschen" vorgestellt.
Sein Engagement für die Umwelt und seine Sensibilität für die Natur zeigt sich auch im Buch "Mein Moor", an dem er zur Zeit arbeitet und das vielleicht zur Ausstellungseröffnung präsentiert werden kann.
Der Maler Bernd Pöppelmann studiert seine wildlebenden Motive in freier Wildbahn: in der näheren Umgebung oder in weiter entfernten Gegenden bis hin zu entlegenen Wüsten und Savannen. Ausgangspunkt ist sein eigenes Erleben, das er durch sein Wissen und seine Vorstellungskraft erweitert, wie es Claus Rabba in seinem Buch über den Maler Bernd Pöppelmann ausdrückt. Natur scheint in seinen Bildern lebendig zu werden.
An seinen Gemälden kann man "sein Verständnis und seinen Respekt für die Tiere sowie seine Faszination für die wunderbare Komplexität und Diversität der natürlichen Welt erkennen, wie es die unlängst verstorbene weltberühmte Schimpansenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin Jane Goodall formuliert hat.
Wenn man Bernd Pöppelmann begegnet, begegnet man einem Menschen, der seit frühester Jugend mit der Natur lebt und sie in einer Tiefe versteht, wie es nur wenigen vergönnt ist. Die Natur wurde für ihn zu seiner Schule und später zu seiner Inspirationsquelle. Bernd Pöppelmann ist ein Maler, der Tiere nicht nur als Motive, sondern als Mitgeschöpfe begreift.
Seine Werke sind keine bloßen Abbilder, sondern lebendige Begegnungen – Begegnungen mit Tieren, Landschaften und auch Menschen. Doch Bernd Pöppelmannns Kunst geht weit über das Naturalistische hinaus. Seine Bilder sind immer auch ein Kommentar zur Beziehung zwischen Mensch und Natur. Sie zeigen uns die Kostbarkeiten und Vielschichtigkeiten in der Natur aber auch ihre Bedrohung durch unser Handeln. In Werkzyklen wie „Arche“ oder „Spuren“ wird das Spannungsfeld zwischen Leben und Gefährdung, zwischen Hoffnung und Verlust sichtbar. Sie mahnen uns, nicht nur Betrachter, sondern auch Bewahrer zu sein.
Zur Zeit arbeitet Pöppelmann an einem Buch über das Emsdettener Venn mit dem Titel: "Mein Moor". In Text und Bild hält er die Magie dieses Ortes fest.
Bernd Pöppelmann hat mit seinen Arbeiten internationale Anerkennung gefunden. Seine Gemälde hängen in Museen, Galerien und privaten Sammlungen rund um den Globus. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch als Buchillustrator hat er Maßstäbe gesetzt und Werke geschaffen, die zahlreiche Naturfreunde begleiten.
Text: Dr. Gunnar Meyer