Konzept + Form + Inhalt = Kunst?

Vortrag von Dr. Piotr Sonnewend 

Es gibt keinen Regelkatalog für klare Kunstdefinition. Zu einem Kunstwerk könnte sich eine Linienkomposition qualifizieren, die uns erahnen lässt, wie sie technisch umgesetzt oder realisiert wurde. Andererseits, eine sorgfältig „abgezeichnete“ Landschaft muss diesen

Status nicht besitzen.

Der Zeichnung lassen sich trotzdem ein paar Eigenschaften

zuordnen: Sie deckt ungelogen die Intention des Künstlers auf, seine Persönlichkeit und künstlerische Authentizität und letztendlich auch seine manuellen Fähigkeiten.

Der Künstler arbeitet nicht an Selbstverwirklichung

– das tun Dilettanten –

der Künstler arbeitet an der Verwirklichung von Wahrheiten, die geäußert sein wollen und geäußert sein müssen. Der Zeichner hält das Zeichenwerkzeug in der Hand, reagiert auf geringste Schwankungen der Emotionen, auf Gedankenlauf, auf Stimmungswechsel. Er vereint

das vorgefasste Konzept, den Inhalt und die Form in seiner persönlichen Art und Weise. Ohne sich von allen drei Komponenten beschränken zu lassen.

 

Das kann dann ein Kunstwerk werden.

 

Wer mitmachen möchte, zahlt 10 €. 

 

 

Vortrag mit Diskussion über Kunst als Kommunikationsmittel in der Gesellschaft.

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