Walter Rose

„Sri Lanka vor und nach dem Tsunami – eine Dokumentation in zwei Acrylbildern“ - 26. Dezember 2004

 

Die erste Flutwelle erreicht gegen neun Uhr morgens den Ort Ahangama im Süden Sri Lankas.

Es ist Hauptsaison, die Hotels ausgebucht.

Voller Panik und Angst retten sich Touristen und Angestellte auf die Balkone im zweiten Stock und beobachten von dort, wie das Meer sich seinen Weg ins Land bahnt.

Die zweite Welle kommt etwa 30 Minuten später – bis zu dreieinhalb Meter hoch, noch heftiger und größer als die erste war sie.

Sie entwurzelt Bäume, schwemmt Autos, Boote und Häuser fort, reißt Menschen in den Tod.

Allein 290 Bewohner des kleinen Dorfes sterben an diesem Tag, in ganz Sri Lanka sind es mehr als 30.000. Bilder sagen mehr als tausend Worte…

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