Mitgliederausstellung 2019

Das Plakat wurde kreiert von Lisa Berkemeier

 

Presseankündigung in den WN: 

 

Burgsteinfurt – 100 Jahre Bauhaus. 

Regina mit der Bauhaus-Figur von Doris Dirkers.

Text und Foto: Sabine Sitte

 

Das Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu.

Wer noch ein wenig auf den Spuren der Weimarer Kunstschule wandeln möchte, kann sich in dergleichnamigen Mitgliederausstellung

„Bauhaus – eine Spurensuche“

des Kunstvereins Steinfurt inspirieren lassen.

 

Zwölf Künstler haben sich intensiv mit dem Bauhaus-Stilbeschäftigt.

Ab kommenden Freitag (22. November) sind deren erstaunliche Ergebnisse in  Arbeiten der Malerei, Fotografie, Bildhauer- und Objektkunst im Huck-Beifang-Haus zu sehen.

Der Einfluss des Baushaus’ auf die Moderne in Kunst und Design ist facettenreich:

 

Es begann mit der Neuen Sachlichkeit in der Architektur. Basis waren unter anderem die geometrischen Formen Viereck, Kreis und Dreieck, aber auch die Grundfarben rot, gelb und blau.

Hinter der Bauhaus-Idee stand die Vision, Kunst und Handwerk in innovativen Produkten miteinander zu vereinen, jedem zugänglich zu machen und den Alltag zu erleichtern.

 

Neugierig und experimentell haben nun zwölf Frauen und Männer des Kunstvereins Steinfurt ihre Vorstellung zum Bauhaus interpretiert:

Die Künstlerin Maria Brusis ist den schöpferischenFrauen der Bauhaus-Schule gefolgt und spiegelt – nicht nur sprichwörtlich -  deren unterdrückte  Rolle in der Geschichte als figürliches Standbild in zwei Objektkästen wieder.

Eine Hommage an die Frauen der Designschule ist Doris Dirkers aufwändige Collage.

Mit dem strengen Kontrast von Farben und Formen hat sich Ursula Müller in ihren Bildern beschäftigt.

Lisa Berkemeier ließ sich vom schlichten Design unserer Alltagsgegenstände inspirieren und

Gerhard Winkler erzählt in seinen Bildern Geschichten, und verknüpft dabei geschickt Bauhaus-Elemente mit dem ihm eigenen feinen Humor.

Malerisch haben sich auch Annemarie Deiters, Erika, Leusbrock, Helga Heißler, Jutta Förster, Ulla Müller und Ingrid Schumacher dem Thema Bauhaus angenähert. Wolfgang Lübbers filigrane Charakterfiguren aus Ton sind eine Abbildung der Menschen der damaligen Zeit in typischer Kleidung.

Mit einem Begleitbuch zur Videoinstallation ermöglicht der Autor Peter Weidlich den neugierigen Besuchern einen komprimierten Überblick über die wichtigsten Stationen des Bauhaus’.

 

Bis zum 22. Dezember haben Besucher jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr Gelegenheit, sich die Arbeiten anzuschauen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

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