Kunstverein Steinfurt e.V.
Kunstverein Steinfurt e.V.

Herzlich willkommen auf der Website des  Kunstvereins Steinfurt e.V.

Der Kunstverein Steinfurt e.V. wurde 2001 mit dem Ziel gegründet,
Künstlern im Raum Steinfurt ein Forum zu bieten und die Kunst und Literatur vor Ort zu fördern.
In Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen möchten wir
einem breiten Publikum den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen.

 

Die Mitgliedschaft ist für alle Interessierten, aktiv wie passiv, offen.
Seit 2007 hat der Kunstverein sein Domizil im Huck-Beifang-Haus,
einem Spätrenaissance-Bau in der Hahnenstraße 8, im Stadtteil Burgsteinfurt.

 

 

 

Liebe Kunstfreunde,
 
zurzeit läuft die Spendenaktion "Innensanierung Huck-Beifang-Haus"

Damit wir der Kunst und unseren Besuchern einen angemessenen Rahmen bieten können, müssen die Ausstellungsräume neu gestrichen werden. Da wir das aus unserem normalen Etat nicht leisten können, nutzen wir die Spendenplattform "Einfach - gut - machen"  der Sparkasse.
Wir wenden uns mit dem Spendenaufruf an alle Kunst & Kultur- Interessierten, aber auch an andere Sponsoren. Auch kleine Summen sind sehr willkommen.
 
Alle weiter Informationen entnehmt bitte der Projektbeschreibung auf der KSK-Plattform:

 Das läuft aktuell im Huck-Beifang-Haus

Ausstellung "Neuer Blick auf alte Materie" von Bernhard Möller

 

Vernissage: 12. März, 11.oo Uhr im Huck-Beifang-Haus

 

Ausstellungsdauer: 12. März bis 9. April, Samstag und Sonntag 11 - 17 Uhr geöffnet

 

Neuer Blick auf alte Materie

 

Der Kunstverein Steinfurt präsentiert ab dem 12. März die Einzelausstellung des Rheinenser Künstlers Bernhard Möller und lädt alle Interessierten zur Eröffnung um 11.00 Uhr ins Huck-Beifang-Haus ein.

In seinen Arbeiten entstehen strukturierte, reliefartige Oberflächen in Form freihändig komponierter Sujets.

Oberstes Ziel dabei ist es, die Augen des Betrachters zu sensibilisieren für die Schönheit und Ästhetik des Zerfalls. Alte Metalle, die einen gelebten Charme durch ihr Vorleben aufweisen, bekommen einen neuen Wert eingehaucht. Altes verwittertes Blei, das seine eigene, authentische Geschichte    geschrieben hat, wird zum unverwechselbaren Ausdrucksträger.

„Bei meiner Objektsuche auf dem Schrottplatz bin ich immer wieder fasziniert von der herben Schönheit alten, verwitterten Metalls, z. B. in Form verrosteten Blechs.“ Die als Collagen eingearbeiteten Elemente – aus ihrem Zusammenhang herausgeholt – verleihen den Bildern in einem neuen Kontext viel Energie und Ausdruckskraft. Dabei entstehen immer wieder dreidimensionale, teils skulpturale Bildräume, mit z. T. aufgebrochenen Flächen, die erst bei näherer Betrachtung den Blick freigeben für die Materialhaftigkeit.

Auch die elementare Schönheit von mit Patina überzogenem Kupfer in Kombination z. B. mit Blei baut eine besondere Spannung zwischen den Materialien auf, ergänzen sich aber dennoch harmonisch. „Für mich ist es stets eine neue Erfahrung, unter kompositorischen Gesichtspunkten den Einfluss des Zufalls und des Unbewussten kennen zu lernen, der sich aus der Kombination unterschiedlichster Materie ergibt.“

Die mutige Kombination sich widersprechender Materialien erschaffen die letzte tiefe Spur im Empfinden des Betrachters. Erzählende Bilder werden Emotionen, die einen einfangen und den eigenen Blick verändern.

 

 

 

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